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Dilborner Straße 63 · 41379 Brüggen
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Marie von Malachowski-Nauen: Rhododendronbusch

1880 bis 1943 · Malerin und Grafikerin

Marie von Malachowski-Nauen

Eine begabte Persönlichkeit mit außergewöhnlicher Kunst, zu ihrer Zeit von der Kritik oft verkannt.

Marie von Malachowski-Nauen, Rhododendronbusch, um 1918, Öl auf Leinwand, 50 × 59 cm, Privatbesitz.
Marie von Malachowski-Nauen, Rhododendronbusch, um 1918, Öl auf Leinwand, 50 × 59 cm, Privatbesitz.

Dilborner Künstler

Rhododendronbusch

Clara Anna Marie von Malachowski war eine eigenständige Künstlerin, deren Werk lange im Schatten ihres Mannes stand. Auf Schloss Dilborn entstanden Stillleben, Gartenbilder, Holzschnitte und eindringliche Kinderporträts.

Ihr Vater Drobogost von Malachowski stammte aus dem polnischen Adel und war königlich-preußischer Oberstleutnant. Ihre Mutter Hedwig von Malachowski, geb. von Hake, entstammte einer brandenburgischen Adelsfamilie mit Stammsitz in Klein-Machnow bei Potsdam. Das Verhältnis zu den Eltern war von Zurückhaltung geprägt, eine herzliche Beziehung bestand dagegen zu ihrer Schwester und den beiden Brüdern.

Weil Frauen der Zugang zu den Kunstakademien bis 1919 erschwert war, studierte sie an privaten Kunstschulen, zunächst bei Wilhelm Claudius in Dresden, später bei Kalckreuth in Stuttgart. Kritiker lasen ihre Bilder oft nur als Variation der Kunst ihres Mannes. Trotzdem stellte sie aus, 1919 etwa neben Paula Modersohn-Becker in der Düsseldorfer Galerie Flechtheim.

Biografie

Lebensstationen

  1. 1880

    Am 3. Mai in Hannover geboren.

  2. Dresden

    Kunststudium bei Wilhelm Claudius an der privaten Kunstschule Dresden.

  3. 1900

    Wechsel an die Stuttgarter Kunstschule, Unterricht bei Kalckreuth.

  4. 1902

    Erste Begegnung mit Heinrich Nauen, danach einige Zeit in Klein-Machnow bei Potsdam.

  5. 1903

    Verlobung. Es folgen vier Jahrzehnte gemeinsamer Stationen: Dresden, Paris, Berlin, Dilborn, Neuss, Kalkar.

  6. 1911

    Einzug auf Schloss Dilborn. Sie knüpft Kontakte zu Nachbarn und veranstaltet Schlosskonzerte.

  7. 1919

    Ausstellung „Frau“ in der Galerie Flechtheim, Beteiligungen am „Jungen Rheinland“.

  8. 1922 bis 1924

    Religiöse, philosophische und allegorische Holzschnitte.

  9. 1931

    Abschied von Dilborn, Umzug nach Neuss, 1938 nach Kalkar.

  10. 1943

    Am 9. Oktober in Kalkar gestorben.

Die gemeinsame Geschichte auf Dilborn

Hochzeit in Dresden, Paris, Berlin, zwanzig Jahre Dilborn: die Lebensstationen des Künstlerpaars mit Werken aus der Dilborner Zeit.

Das Ehepaar Nauen

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Christian Megert

Großskulpturen aus poliertem Stein und Stahl in Verbindung mit Spiegeln. Teilnehmer der documenta IV.