
geboren 1970 · Malerei und Skulptur
Kina Maua N’pango
Werke in Privatsammlungen von New York bis Hongkong. Auf Schloss Dilborn steht ihre Skulptur „Continuum“.

Kunst im Schlosspark
Continuum
Kina Maua N’pango wurde im Mai 1970 in Angola geboren. Ihre Kunst ist aus den Erfahrungen in den verschiedenen Ländern gewachsen, in denen sie gelebt hat.
Mit vier Jahren verließ sie ihr Heimatland wegen des Bürgerkriegs, der nach der Unabhängigkeit vom portugiesischen Kolonialismus wütete, und lebte ein halbes Jahr in einem Flüchtlingslager am Rande von Kinshasa.
Viele ihrer Werke befinden sich in Privatsammlungen, etwa in New York, Genf, Hongkong, Lissabon, Athen, Luanda, Macao, Mailand, Lugano, Düsseldorf, Berlin und Miami. 2003 nahm sie an der Ausstellung zeitgenössischer angolanischer Kunst in der Bibliothek der Vereinten Nationen in Genf teil. 2007 porträtierte sie in einem Rechercheprojekt mit dem angolanischen Kulturministerium Herrscher und Stammesführer, die gegen den Kolonialismus gekämpft hatten. 2016 schuf sie zum Weltumwelttag in Luanda Werke über bedrohte Tierarten.
Ihre Themen sind Diskriminierung und soziale Vorurteile. Jüngere Arbeiten wie „Negra di Merda“ und „Diálogo com Jesus“ setzen sich mit Rassenintoleranz auseinander. Heute arbeitet sie zwischen Deutschland, Portugal und der Schweiz.

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Robert HartmannSeine Stahlskulptur „Der Zufall ist ein großer Organisator“ steht auf dem Stumpf einer mächtigen Eiche im Park.